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Oberflächenchirurgie in Wien und Pöggstall

Schonende Eingriffe an Haut und Weichteilen

Die Oberflächenchirurgie umfasst eine Vielzahl an Eingriffen an Haut und Weichteilen, die häufig ambulant und schonend durchgeführt werden können. In meinen Ordinationen in Wien und Pöggstall betreue ich Sie dabei individuell und mit der notwendigen Erfahrung – mit dem Ziel einer sicheren Behandlung, einer raschen Heilung und einem funktionell wie ästhetisch überzeugenden Ergebnis.

Kleine Tumore (z. B. Lipome)

Gutartige Haut- und Weichteiltumore wie Lipome können – abhängig von Größe, Lage und Abgrenzung – häufig unkompliziert entfernt werden.

Wichtig dabei ist:

  • möglichst vollständige Entfernung des Tumors im Ganzen
  • anschließende histologische Untersuchung

Denn auch scheinbar harmlose Veränderungen sollten sorgfältig abgeklärt werden, da in seltenen Fällen ähnliche Befunde auch bösartig sein können oder eine Nachresektion mit Sicherheitsabstand erforderlich machen.

Die Entscheidung, ob der Eingriff:

  • in lokaler Betäubung
  • oder in Allgemeinnarkose

erfolgt, wird individuell gemeinsam getroffen.

Varizen (Krampfadern)

Die Varizenchirurgie betrifft meist die oberflächlichen Venen der Beine, insbesondere:

  • Vena saphena magna
  • Vena saphena parva

Unsere Beine verfügen über ein tiefes und ein oberflächliches Venensystem. Eine Klappeninsuffizienz führt dazu, dass das Blut nicht mehr ausreichend zum Herzen zurücktransportiert wird – es entsteht ein erhöhter Druck im oberflächlichen Venensystem und in weiterer Folge Krampfadern.

Ziele der Behandlung:

  • Entfernung oder Ausschaltung geschädigter Venenabschnitte (operativ oder endovenös)
  • Verbesserung des venösen Rückflusses
  • Vorbeugung eines Ulcus cruris („offenes Bein“)
  • ästhetische Verbesserung

Kleinere Varizen und Besenreiser können durch Verödung (Sklerosierung) behandelt werden. Die Durchführung wird häufig in den Herbst- und Wintermonaten geplant, da im Anschluss für mehrere Wochen ein Kompressionsstrumpf getragen werden sollte.

Eingewachsene Zehennägel (Unguis incarnatus)

Der eingewachsene Zehennagel entsteht meist durch:

  • ungünstige anatomische Voraussetzungen
  • Fehler bei der Fußpflege

Ein Teil des Nagels wächst dabei in das umliegende Gewebe ein und verursacht:

  • Schmerzen
  • Entzündungen
  • Schwellungen

Viele Patientinnen und Patienten berichten von langen, oft erfolglosen konservativen Behandlungen.

Chirurgische Therapie:

Der Eingriff erfolgt:

  • in Leitungsanästhesie (lokale Betäubung des Zehs)
  • ambulant (Dauer ca. 20 Minuten)

Ziel ist:

  • Korrektur der seitlichen Nagelkante
  • bei Bedarf Verschmälerung des Nagels (z. B. Phenolkaustik oder Emmert-Plastik)

Bei bestehenden Durchblutungsstörungen ist besondere Vorsicht erforderlich.

Diabetischer Fuß

Der diabetische Fuß ist eine komplexe Erkrankung, die durch

  • Neuropathie (verminderte Schmerzempfindung)
  • häufig zusätzlich Durchblutungsstörungen (z. B. pAVK)

geprägt ist.

Typisch ist, dass Warnsignale oft zu spät wahrgenommen werden. Kleine Verletzungen können sich rasch zu schweren Infektionen entwickeln. Mögliche Folgen sind Infektionen mit Ausbreitung auf:

  • Sehnen
  • Knochen
  • ausgeprägte Gewebeschäden

Wenn keine relevante Durchblutungsstörung vorliegt, sind die Heilungschancen bei frühzeitiger Behandlung oft gut – allerdings teilweise mit funktionellen Einschränkungen verbunden.

Septische Extremitäten

Schwere Infektionen der Extremitäten stellen eine besondere Herausforderung dar. Ziel ist es, immer eine individuell sinnvolle Therapieentscheidung zu treffen.

Ich vertrete den Ansatz:

  • aussichtsreiche Situationen intensiv zu behandeln
  • wenn keine ausreichende Heilungsaussicht besteht, kann in bestimmten Fällen auch eine Amputation notwendig sein

– mit dem Ziel, die bestmögliche Lebensqualität und Rehabilitationsfähigkeit zu erhalten. Solche Entscheidungen erfordern eine vertrauensvolle Arzt-Patienten-Beziehung und eine offene, ehrliche Kommunikation.

Sinus pilonidalis (Steißbeinfistel)

Die Steißbeinfistel entsteht durch entzündliche Fistelgänge im Bereich der Gesäßfalte, die zu wiederkehrenden Entzündungen und Abszessen führen können.

Typische Beschwerden:

  • Sekretion
  • unangenehmer Geruch
  • Schmerzen bei Entzündung

Behandlung:

  • bei Abszess: Eröffnung und Infektkontrolle
  • anschließend: vollständige Entfernung des Fistelsystems

Je nach Befund erfolgt:

  • ein primärer Wundverschluss
  • oder eine offene Wundheilung

Ziel ist es, das Risiko für erneute Entzündungen deutlich zu reduzieren.

i.v.-Ports (Portsysteme)

Für Patientinnen und Patienten, die über längere Zeit regelmäßig Infusionen benötigen (z. B. bei onkologischen Therapien), kann ein Portsystem sinnvoll sein.

Dabei wird:

  • eine kleine Kammer unter die Haut eingesetzt
  • über einen Katheter mit einer zentralen Vene (z. B. Vena subclavia oder jugularis) verbunden

Vorteile:

  • Schonung der peripheren Venen
  • sicherer und dauerhafter Zugang
  • Erleichterung wiederkehrender Therapien

Präzise Chirurgie und persönliche Betreuung

In der Oberflächenchirurgie kommt es nicht nur auf die Technik, sondern auch auf Erfahrung und Sorgfalt an. Mein Ziel ist es, Ihnen eine sichere, verständliche und individuell abgestimmte Behandlung zu bieten. Viele Eingriffe können ambulant durchgeführt werden – mit kurzer Erholungszeit und einer optimalen Nachbetreuung.

Jetzt Kontakt aufnehmen

Sie haben Beschwerden oder wünschen eine Abklärung im Bereich der Oberflächenchirurgie? Gerne nehme ich mir Zeit für eine persönliche Beratung und bespreche mit Ihnen die passenden Behandlungsmöglichkeiten.

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