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Tumorchirurgie

Tumorchirurgie Allgemein

Die operative Sanierung einer Tumorerkrankung hat immer zum Ziel, nicht nur den Tumor selbst, sondern auch die ableitenden Lymphwege und die entsprechenden Lymphknotenstationen zu entfernen.

Die Entscheidung ob der Eingriff minimal-invasiv durchgeführt werden kann, hängt davon ab, ob die gleiche Radikalität wie im offenen Vorgehen garantiert werden kann. Je nach Art und Stadium des Tumors ist die chirurgische Sanierung im Kontext einer so genannten „adjuvanten“ Therapie zu sehen und auch zu planen. Die meisten Tumoren werden heute nicht durch Resektion allein sondern im Zusammenspiel Chemotherapie, Chirurgie und Bestrahlung therapiert. Es besteht daher die Herausforderung in der Abstimmung und dem richtigen Timing.

Es ist aus meiner Sicht zu empfehlen einen Arzt/Chirurg seines Vertrauens für dieses Procedere zu finden und mit Ihm gemeinsam den gesamten Behandlungsprozesses zu planen und durchzustehen.

Ich kann ihnen mein KnowHow und meine chirurgischen Fertigkeiten in den Bereichen Speiseröhre, Magen, Dünndarm, Dickdarm, Mastdarm, Analbereich und Gallenblase anbieten.

Speiseröhre

Bei bösartigen Tumoren in der Speiseröhre ist die Resektion zwar ein wesentlicher Teil der Therapie, jedoch hängt der Erfolg vom richtigen Zeitpunkt ab. Ist der Tumor zu groß für eine primäre OP, muss dessen Ausdehnung zuerst durch eine Chemo verringert werden. Die Operation selbst kann entweder nur vom Bauch oder von Bauch und Brustkorb aus durchgeführt werden – abhängig von der genauen Lokalisation des Tumors und vom Allgemeinzustand des Patienten. Die Speiseröhre wird entweder durch den hochgezogenen Magen oder den Dickdarm ersetzt.

Magen

Magenoperationen sind seit der Einführung der Magensäureblocker deutlich rückläufig und weitgehend auf therapieresistente Refluxerkrankungen, Komplikationen (Perforation, Blutung) und Tumore beschränkt. Das Spektrum der operativen Möglichkeiten reicht von lokalen Resektionen über Teilentfernungen bis hin zur vollständigen Entfernung der Magens, mit verschiedenen Möglichkeiten der Rekonstruktion der Nahrungspassage.

Gallenwege

Die häufigste Operation in diesem Bereich ist die Cholecystektomie (Gallenblasenentfernung) welche heute zu über 90% minimal invasiv durchgeführt wird. Da die Gallenblase ein reines Speicherorgan ist, kann sie problemlos entfernt werden, Die übrigen Gallenwege übernehmen diese Funktion teilweise. Tumore in diesem Bereich sind einerseits im Bereich der Gallenblase lokalisiert, was eine Entfernung dieser mit einem entsprechenden Sicherheitsabstand notwendig macht. Im Unterschied dazu ist ein Tumor, der von den Gallenwegen ausgeht (Klatskin –Tumor) sehr viel schwieriger zu entfernen, da die Rekonstruktion einer funktionierenden Gallenableitung sehr aufwendig sein kann.

Dünndarm

Der Dünndarm ist nur in wenigen Fällen die primäre Ursache für eine Operation. Meist ist die Ursache nicht direkt im Dünndarm zu suchen sondern in den Begleitumständen, wie z.B. Hernien, Verwachsungen oder Durchblutungsstörungen. Der Dünndarm selbst erkrankt nur selten an Tumoren, jedoch ist die Zahl der Morbus Crohn Patienten in den letzten Jahren stetig steigend und mittlerweile eine der häufigsten Indikationen für eine primäre Operation am Dünndarm. Die chirurgischen Möglichkeiten liegen im Wesentlichen in der Teilentfernung und sorgfältigen Lösung etwaigen Verwachsungen.

Dickdarm und Mastdarm

Gründe für Operationen am Dick –und Mastdarm sind einerseits Tumorerkranken, andererseits entzündliche Erkrankungen wie Colitis Ulcerosa, Divertikulitis mit oder ohne Blutung und M.Crohn. Je nach Erkrankung und deren Stadium ist die teilweise oder vollständige Entfernung des Organs notwendig.

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